Unterschiedliche Vibrationsarten
Da ist zum einen die „kreisende Bewegung“ bei der die Vibrationsplatte durch einen kugelförmigen Motor in alle Richtungen angetrieben wird. Der Nachteil dieser Vibration ist, dass eine Bewegung in horizontaler Richtung erzeugt wird, und die dabei entstehenden Scherkräfte negativ auf den Körper wirken können.

Bei einer rein vertikalen Vibration bewegt sich die gesamte Vibrationsplatte senkrecht auf und ab. Die Vibrationskräfte (sinusförmige Vibration) wirken auf den Körper linear nach oben und nach unten. Die Vibrationsimpulse wirken direkt auf die Körperachse, ohne dabei negative Seit – Kräfte zu erzeugen.
Die wippende Vibration, auch seitenalternierende Vibration genannt, beschreibt ebenfalls eine rein vertikale Bewegung. Allerdings bewegt sich hier die rechte und linke Seite der Vibrationsplatte gegengleich nach oben und unten. Man kann dies mit einer Wippe vergleichen. Bei dieser Vibrationsart wird die natürliche Bewegung des Hüftschunges simuliert.
Einige Geräte bieten die Kombination der Vertikalen und seitenalternierenden Vibration durch einen Umschaltmodus. Es gibt aber auch Geräte die mehrere Bewegungsrichtungen auf einmal unterstützen. Dabei findet die Bewegung seitlich alternierend und vor- und zurück statt. Diese Vibrationsart ist dadurch keine rein vertikale Vibration mehr..
Die Art der Schwingungen im Zusammenwirken mit weiteren Faktoren wie Frequenz, Amplitude und Dauer einer Behandlung bestimmen deren Erfolg.
Die sinusförmige (gleichförmig vertikale) und die stochastische („unterschiedlich beeinflusste vertikale) Schwingung unterscheiden sich erheblich u.a. in deren Einsatzbereichen, dem Belastungsempfinden und der Wirkung auf den Körper.
Die reine Sinusschwingung (Auf- und Ab-Bewegung oder vertikale Schwingung) ist bis in den Kopf hinein spürbar. Nur ein geringer Prozentsatz unserer Bevölkerung (Leistungssportler) kann diese Schwingungen gut vertragen und verarbeiten.
